Solarstationen & Differentialthermostate

Die Solarstation und das Differentialthermostat

Anwendungen Als Pump-, Regulier-, und Entlüftereinheit in Solarthermie-Anlagen

Bei die Solarstation kann der hydraulische Abgleich, die Durchflussmessung und die Entlüftung direkt an der Station vorgenommen werden. Mit dem eingebauten SETTER Inline PF wird die erforderliche Fluidmenge des Primärkreislaufes exakt und bequem eingestellt und kontrolliert. Die permanente Entlüftung erfüllt höchste Ansprüche und hält die Anlage luftfrei. Hydraulisch korrekt abgeglichene und entlüftete Anlagen gewähren eine optimale Energieausbeutung und sind somit wirtschaftlicher im Sinne der erlassenen Energiesparverordnung. Mit den bereits für Frostschutz geeichten Skalen kann der Fachmann vor Ort, ohne Hilfe von Tabellen oder Korrekturkurven, die exakten Durchflusswerte einstellen und kontrollieren. Schulungen und teure Messgeräte sind nicht mehr nötig. Die Montage und Entlüftung kann von einer Person alleine ausgeführt werden.

Komponenten unserer Solarstationen

Absperr-Kugelhahn mit Sicherheitsventil und integriertem Rückflussverhindere.Durch den Kugelhahn lässt sich die Vorlaufleitung zwischen Kollektor und Wärmespeicher trennen. Die Verbindung zwischen Kollektor und Sicherheitsventil wird dabei in keiner Kugelhahnstellung unterbrochen, wie es die sicherheitstechnischen Normen vorschreiben. Das Sicherheitsventil garantiert somit in jeder Betriebsphase den Schutz der Systemkomponenten vor unzulässig hohen Überdrücken.
Durch Bohrungen im Handgriff des Kugelhahns kann dieser zum Schutz vor unbeabsichtigtem Schliessen plombiert werden. Es wird an dieser Stelle ein unbeabsichtigtes Trennen der Verbindungsleitung Kollektor – Ausdehnungsgefäss vermieden.

Absperr-Kugelhahn mit Kugel-, Füll-, und Entleerhahn (KFE) und integriertem Rückflussverhinderer. Durch den Kugelhahn lässt sich die Rücklaufleitung zwischen Kollektor und Wärmespeicher trennen. Die spezielle Konstruktion des Kugelhahns stellt perse Funktionen zur Verfügung. Steht der Handhebel in Flussrichtung, ist der Weg für das Umwälzen des Anlagemediums frei. Ein integrierter Rückflussverhinderer stoppt dabei den Mediumsfluss in die Gegenrichtung und wirkt zudem als Schwerkraftbremse.
Eine 90° Rechtsdrehung des Handhebels schliesst den Kugelhahn in Mediumsflussrichtung und gibt den Weg zum Befüllen und Entleeren durch den KFE des oberen Anlageteils (Kollektor) frei.

Entlüfterflasche mit Entlüftungsventil
In der Entlüfterflasche wird unter Beeinflussung des durchströmenden Mediums mitgeführte Luft permanent ausgeschieden.
Luft wird in der Entlüfterflasche gesammelt. Sporadisch kann die vom Medium separierte Luft über das Entlüftungsventil abgelassen werden.

Umwälzpumpe WILO ST 25/6-3, Solarausführung.
Der benötigte Betriebspunkt kann durch eine der 3 Stufen vorgewählt werden.
Durch Absperrhähne saug- (SETTER Inline PF) und druckseitig (Kugelhahn) kann die Pumpe bei Defekt ohne Anlagenentleerung ersetzt werden.

Abgleichventil SETTER Inline PF.
Mittels Feineinstellung kann am Abgleichventil die benötigte Fördermenge den Anlagebedürfnissen angepasst werden. Die Durchflussmenge wird permanent angezeigt, d.h. die Ventileinstellung kann sofort an der Durchflussanzeige überprüft werden. Die Anzeige ist bereits auf eine Mediumsviskosität von 2,3 mm²/s geeicht.

Manometer
Das Manometer mit einem Bereich von 0 bis 10 bar zeigt den Anlagedruck an.

Thermometer
Das Thermometer mit einem Bereich von 0 bis 160°C zeigt ständig die Mediumstemperatur des Vorlaufes an. Zur Minimierung der Reaktionszeit wird die Temperatur direkt im Medium gemessen. Der Fühler ist in ein Schutzrohr eingeführt, so dass ein Austausch ohne Anlageentleerung möglich ist.

Anschluss für das Ausdehnungsgefäss
Diese Anordnung beugt negativen Arbeitsdruckverhältnissen auch bei kritischen Anlagen vor. Eine Arbeitsdruckverminderung, welche ein früheres Verdampfen des Mediums begünstigt, wird vermieden.

Thermometer
Das Thermometer mit einem Bereich von 0 bis 160°C zeigt ständig die Mediumstemperatur des Rücklaufes an. Zur Minimierung der Reaktionszeit wird die Temperatur direkt im Medium gemessen.
Der Fühler ist in ein Schutzrohr eingeführt, so dass ein Austausch ohne Anlageentleerung möglich ist.

Vorteile unserer Solarstationen

  • Kostengünstige Montage und Befüllung (Einmannmontage).

  • Kollektor- und Speicherteil für Montagearbeiten trennbar.

  • Erhebliche Erleichterung im Befüllen und Entleeren der Anlage durch multifunktionalen Kugelhahn.

  • Einfacher Pumpenwechsel (saug- und druckseitig absperrbar).

  • Genaues und schnelles Einregulieren ohne Hilfe von Diagrammen, Tabellen oder teuren Messgeräten.

  • Funktionskontrolle mittels Volumenstromdirektanzeige im SETTER Inline PF.

  • Ableseskala in l/min bereits für Glykolgemische ν=2,3 mm²/s geeicht.

  • Stetige Luftabscheidung während des Anlagebetriebes.

  • Einfaches Entlüften direkt an der Station.

  • Jede handelsübliche Steuerung anschließbar

  • Bediensicher und wartungsfrei

  • Robuste Konstruktion

Differentialthermostat CAMPINI

Allgemeine Beschreibung von unserem Differentialthermostat

Der programmierbare elektronische Differentialthermostat (wahlweise Campinil) gewährleistet, dank eines „elektrischen Befehls“ der von der Umlaufpumpe der Solaranlage ausgeht, einen ungehinderten Übergang der Thermischen Energie von den Solarkollektoren zum Warmwasserspeicher.

Arbeitsweise unserer Differentialthermostats

Der Differentialthermostat kontrolliert standing den Temperaturunterschied zwischen den Solarzellen und dem Boiler. Wenn die Temperatur der Kollektoren bis zu 10 °C höher als die des Boilers ist (empfohlene Temperatur 4°C – 6°C), setzt der Differentialthermostat die Umlaufpumpe der Solaranlage in Betrieb. Diese am Thermostat programmierbare Temperatur ist die „differentiale Einschalttemperatur“. Die Umlaufpumpe stoppt, wenn der Temperaturunterschied zwischen den Kollektoren und dem Boiler um 2 bis 4°C fällt. Die Programmierung dieser Temperatur heißt Hysterese und es wird empfohlen sie bei 2°C zu halten. Falls die Solarenergie nicht ausreicht, kann der Differentialthermostat über den SPDT-Ausgang eine sekundäre Energiequelle zuschalten (elektrischer Widerstand oder sanitärseitig Heizkessel).